Axel Brüggemann
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Journalist

 

Vita von Axel Brüggemann




















KURZVITA

Axel Brüggemann wurde am 19. Dezember 1971 in Bremen geboren. Er hat Geschichte, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg studiert. Während seines Studiums hat er für Die Welt, und die Frankfurter Rundschau als Opernkritiker gearbeitet, außerdem für den Deutschlandfunk und die BBC. Als Kulturredakteur und Textchef war Brüggemann Teil der Chefredaktion der Welt am Sonntag, bevor er sich entschied, wieder freischaffend zu arbeiten. Seither hat Brüggemann zahlreiche Filme als Regisseur und Autor gedreht, unter anderem die Serie Epochen der Musikgeschichte für arte, zahlreiche Dokus für die ARD, etwa über die Zauberflöte oder Für Elise und die Dokumentation Der heilige und der Papst (ZDF). Von Brüggemann stammt auch die erfolgreichste SKY-Doku-Serie im Jahr 2019, den Sechsteiler Porn Culture. Brüggemann hat zahlreiche TV-Konzepte, u.a. für Stars von Morgen (arte/ZDF) entwickelt, für seine eigene Show von den Bayreuther Festspielen bei SKY wurde er mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet und für den Grimmepreis nominiert. Brüggemann hat zahlreiche Bücher verfasst, unter anderem die Autobiografie von Franz Welser-Möst Möst Wie ich die Stille fand, die in Österreich auf Platz ein der Bestsellerliste stand, außerdem schrieb Brüggemann zwei Wagner-Biografien, ein Mozart-Buch, eine Musikgeschichte für Jugendliche (Wie Krach zu Musik wird / Beltz&Gelberg) und Bücher über Politik und Gesellschaft (Landfrust, Wir holen uns die Politik zurück). Sein Konzept für die DG-Serie Der Kleine Hörsaal wurde mit dem ECHO-Klassik ausgezeichnet. Seit 2020 moderiert Brüggemann jeden Sonntag Morgen eine Sendung bei Klassik-Radio, wo auch seine Sendung und der Podcast Brüggemanns Begegnungen produziert werden. Brüggemann schreibt heute noch für zahlreiche Medien, u.a. die Jüdische Allgemeine, Focus, Stern, Der Freitag, Cicero u.a.        

STATIONEN

Zeitung. 2001 ging er als Musikredakteur zur Welt am Sonntag, wo er zwei Jahre später Textchef wurde. 2007 hat er sich selbständig gemacht und für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, den Stern und Park Avenue geschrieben. Außerdem war er Chefredakteur des Klassik-Magazins crescendo. Heute schreibt er auch für das Magazin Cicero, Der Freitag und für die Jüdische Allgemeine. Im crescendo hat er eine eigene Kolumne.  

Fernsehen. Brüggemann arbeitet als Autor, Regisseur und Moderator für zahlreiche Sender. Er moderiert Opernübertragungen für den Sender arte, für den er auch die Folle Journee aus Nantes moderierte, außerdem ist er Autor und Regisseur zahreicher Dokumentationen wie z.B. der vierteiligen Serie Epochen der Musikgeschichte für ZDF/arte oder einer Silvester-Doku über die Berliner Philharmoniker (ZDF). In zahlreichen einstündigen Werk-Porträts hat er sich mit Beethovens Für Elise, Mozarts Zauberflöte. Prokofjeffs Peter und der Wolf oder Elgars Pomp and Circumstance (arte) auseinandergesetzt. Brüggemann drehte die erfolgreiche Weihnachts-Dokumentation Der Heilige und der Papst für das ZDF. Außerdem entwickelt er Konzepte für Fernseh-Shows wie Stars von Morgen mit Rolando Villazón (arte) oder Die schönsten Opern aller Zeiten (3Sat). Brüggemannn ist Mitglied im Rateteam der Sendung Ich trage einen großen Namen (SWR). Für SKY hat er das Konzept für die Live-Übertragung des Ringes von den Bayreuther Festspielen entwickelt und das über sechsstündige Pausenprogramm moderiert, in der britischen Sendung trat er als Experte auf (sie ist für den britischen Broadcast-Award nominiert). 2018 wurden Brüggemann und "Bayreuth die Show" für den Grimme-Preis nominiert und Brüggemann gewann 2019 den Bayerischen Fernsehpreis. Brüggemann moderierte für den Sender SKY regelmäßig ein Magazin über Street-Art. Die Serie "Porn Culture", die er als Regisseur, Autor und Moderator für SKY entwickelt hat, war die erfolgreichste Online-Serie bei Sky im Jahre 2020. Derzeit arbeitet Brüggemann an einer ARD-Doku über Richard Wagner.  

Moderation. Als Moderator ist Brüggemann nicht nur im Fernsehen bei Opernübertragungen von arte und bei Sky Arts tätig, sondern unter anderem auch für die Opern-Open-Airs der Staatskapelle Dresden und der Semperoper. Er moderierte die Public-Viewings der Bayreuther Festspiele und inzwischen die Kino-Live-Übertragungen. Brüggemann entwickelte und moderierte die erfolgreiche Sendung "WERSER-STRAND" für dem Weser-Kurier, in der er monatlich Gäste wie Jan Böhmermann, Klaus Peymann oder Jürgen Tritten interviewte. Außerdem führt er mit Gesprächen und Erklärungen durch zahlreiche Konzerte, unter anderem beim Beethoven-Orchester in Bonn, bei den Bremer Philharmonikern oder bei den Chill-Out-Konzerten der BASF und moderiert Veranstaltungen unter anderem für die Bertelsmann-Stiftung und die Talk-Reihe Weser-Strand für den Weser-Kurier in Bremen. Im Fernsehen ist Brüggemann als Moderator auf arte, bei 3Sat und bei Sky Arts zu sehen. 2018 wurde Brüggemann für seine Arbeit für dem Grimme-Preis nominiert, 2019 erhielt er den Bayerischen Fernsehpreis in den Kategorien Moderation und Buch.

Konzepte. Gemeinsam mit Orchestern oder Opernhäusern entwickelt Brüggemann Publikationen und Medien-Projekte. So entwickelte Brüggemann für die Wiener Symphoniker eines der erfolgreichen Online-Stream-Angebot der Klassik: Die Wohnzimmerkonzerte erreichten mehr als eine Millionen Zuschauer. Erfolgreich war auch der von Brüggemann initiierte Live-Stream aus dem Garten des Sängers Stephan Vinke in Corona-Zeiten. Bon Brüggemann stammt unter anderem das Magazin der Staatskapelle Dresden Glanz und Klang, er hat den Relaunch des BASF-Jahresprogramms begleitet und die Jubiläumsbroschüre des Kulturprogramms entworfen. Außerdem arbeitet er für das Grafenegg Festival und neuerdings auch für das Zürcher Kammerorchester unter Leitung von Daniel Hope. Seit vielen Jahren entwickelt Brüggemann das ECHO-Klassik-Magazin für die Phono-Akademie. Außerdem hat er zahlreiche Booklets für die Deutsche Grammophon, Warner und Sony geschrieben und unterschiedliche CD-Präsentationen u.a. mit Cecilia Bartoli, Anne-Sophie Mutter, Cameron Carpenter und vielen anderen moderiert.

Bücher. Brüggemann hat zahlreiche Bücher über die Themen Politik, Gesellschaft und Musik verfasst. Unter anderem die Musiker-Biografien von Richard Wagner (Bärenreiter und Beltz&Gelberg), Wolfgang Amadeus Mozart (Jakob & Stuart) und die Musikgeschichte Wie Krach zu Musik wird (Beltz&Gelberg). Er schrieb gemeinsam mit Rudolf Buchbinder das Buch Der letzte Walzer und mit Franz Welser-Möst dessen Autobiographie Wie ich die Stille fand, die auf Platz eins der österreichischen Bestsellerliste landete. Für Rowohlt schrieb er das Buch Landfrust, für Eichborn das Buch Wir holen uns die Politik zurück. Die von ihm entwickelte und produzierte mehrteiligen CD-Serie Der kleine Hörsaal (u.a. mit Thomas Quasthoff, Christian Thielemann und Hilary Hahn) für die Deutsche Grammophon wurde mit dem ECHO-Klassik ausgezeichnet.